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Frühlingshauch!

Vorbei besinnliches Warten,
Eröffnet des Lebens Drang.
Weit flüstert der göttliche Atem,
Begleitet von lieblich‘ Gesang.

Wiegende Knospen, die zarten,
Erblicken der Farben Zier.
Fliehende Düfte im Garten,
Betören die Sinne in mir.

Menschen eilen verschlafen,
Erfahren das Sinnen im Traum.
Nahend der Raupe Wandel,
An der Rinde Baum.

Wunder lautlos erwachen,
Dank wärmend Elixier.
Feuer der Liebe entfachen,
Frühling!
So atmest du in mir.

Helen de Pekie