Selten kommt zum Hofbräuhaus
ein Flamingo nüchtern raus.
Man kann den Vogel gut verstehen,
auf einem Bein will keiner stehn
Vieles, was ganz leicht verzichtbar,
ist leider ziemlich schwer vernichtbar.
Aktenordner machen´s sichtbar.
Sattelfest ist ohne Pferd leider nur die Hälfte wert.
Auch fehlt dem Tier, wie ich es seh,
für diesen Vers ein hartes Te.
Unternehmen zu beraten,
fordert Mut zu großen Taten,
doch deutlich macht die Anamnese
die Grenzen kühner Hypothese.
Grundlos wird dann oft beklagt,
dass der Experte krass verzagt:
Beatmung ist selbst Mund zu Mund
kaum aussichtsreich bei totem Hund
Der Autor übernimmt Gewähr:
das Leben ist nicht immer fair.
Dies ist kein Grund zu resignieren,
auch lohnt sich nicht, zu protestieren.
Doch wünscht man sich in diesem Falle
gleiches Unrecht stets für alle!
Wie oft sieht man Senioren suchen,
nach Körbchen und nach Wein und Kuchen.
Wenn Enkelchen zu Hause bleim,
droht Oma im Seniorenheim
im Auftrag drum an Feiertagen
den Brüdern Grimm mit Sammelklagen
zwecks Wölfe-Mobbing und so weiter.
Die Ansicht teilt der Anstaltsleiter:
„Die Residenz in Forstes Mitte unterstützt juristisch solche Schritte.“
Auch mir ist sehr am Herz gelegen
Ich mag die nicht, die Texte würzen, indem sie ständig Worte kürzen und um mich gnadenlos zu reizen. permanent mit Lettern geizen. Ich weiß mich damit nicht allein. Und darum, soviel Zeit muss sein, sag ich i.A. u.a. Ade- von mir aus auch noch mit f.G: verzieht Euch schnell nach jwd! Die Gegend wär für mich zet.Be als einzige ok.
Wenn ich seh, was andere schrieben, halt ich oft für übertrieben, dass ich das, was ich so treibe, als Aphorismus frech beschreibe. Weitere Komplexe stammen vom Vergleich mit Epigrammen. Hätt man mich studieren lassen, würde es wohl besser passen.
Keinesfalls, da möcht ich wetten, zählt mein Werk zu den Sonetten. Reicht es denn zum Apercu? Vielleicht freu ich mich zu früh. Zum Glück ist grau hier Theorie, im Zweifelsfall sag niemals nie. Bescheiden wie ich bin, macht mich schon froh, nennt wer mein WortHupferl Bonmot.
Immer wieder hört man Klagen:
Zahnschmerz lässt sich nicht vertagen!
Misslingt dem ehrgeizigen Dentisten,
bohrend ihn zu überlisten,
hat sich zum Glück als Trost bewährt:
Was sich nicht vertagen lässt, verjährt!
Nachdem er lange Zeit gedacht, man denkt,
erkannte Siegmund Freud gekränkt,
von wegen ER,-ES denkt!
Was sonst noch analytisch bleibt: geschenkt!
Sag mal nix, doch das recht fix,
zählt häufig zu den besten Tricks!
Wer nichts zu sagen hat,
vermutet man, sei doof.
Zu seiner Ehre sei gesagt:
vielleicht zwar doof, doch Philosoph.
Geht nicht gibt´s nicht
ist anerkannt als erste Pflicht
und populäres Postulat
von dem, der was zu fordern hat
Es stört allein der Unterschied,
dass keiner es auf sich bezieht.
Es hat der Dichter, wie bekannt,
die Möwen Emma mal benannt.
Verehrter Meister Morgenstern:
Kritik daran, sie liegt mir fern,
doch könnte durchaus sich erweisen,
dass einige auch Detlef heißen.
Morgens in den Spiegel schaun zerstört abrupt das Selbstvertrauen
und erschwert wird noch die Lage durch die Präsenz präziser Waage.
Drum meide der Sensible immer konsequent das Badezimmer-
fröhlich wird sein Tag beginnen im Freien nur an einem Brunnen!
Die was versieben zu verachten,
nur weil sie einen Fehler machten,
lässt sich moralisch klar verneinen.
Auch mathematisch Grund dazu gibts keinen.
Das Schicksal hat Rekord vermieden:
Herr Wichtig ist, f ü n f f a c h geschieden,
enttäuschend e i n f a c h jäh verschieden.
Der Mensch verwendet instinktiv
zu hoffnungsfroh den Konjunktiv
und die Grammatik spendet Mut,
auch wenn sie dies oft grundlos tut
Den Konjunktiv, den stört das nicht,
er tut nur redlich seine Pflicht
Als Service gegen Depression
hilft oft ein Satz mit „ wenn“ ja schon.
Verberge deine Zweifel nie
am Sinn der Schönheits-Chirurgie.
Stirnrunzeln zeigt, wer nicht dran glaubt-
sofern dies Botox noch erlaubt!
Zwar scheint mir,
wenn das Jahr vergeigt
und stark lädiert
zur Neige neigt,
ihm beizustehen Christenpflicht,
doch kalendarisch hilft das nicht
Empfehlenswert
ist auch mitnichten,
es orthopädisch
aufzurichten.
Wer in Bedrängnis Haltung zeigt,
der bleibe weiter uns geneigt!
Nicht nur das Leben, auch die Garderobe
stellen täglich auf die Probe,.
dabei gebührt dem Kleiderschrank
auch durchaus für Erkenntnis Dank.
Falls Männer nach derselben streben
-zum Beispiel für ihr Liebesleben-
gibt´s Rat, wenn sie zum Hemde greifen,
egal ob karo, uni, feine Streifen.
Der Umgang mit dem Hemdenkragen
beantwortet nicht alle Fragen,
doch lehrt er uns an manchen Tagen,
statt leise vor sich hin zu fluchen,
wenn´s eng wird, schnell das Weite suchen!
Häufig hält ein Handy nicht,
was die Flatrate dir verspricht.
Der Spaß an technischen Sperenzchen
hält sich allzu oft in Grenzchen.
Für das Ego ist es Pflicht,
dass es regelmäßig icht.
Verglichen damit, hat das Du
meist zwischenmenschlich länger Ruh.
Deutlich zeigen die Quotienten,
nicht zuletzt bei Prominenten:
häufig wird der Intellekt
ein Leben lang so gut versteckt,
dass ihn die Umwelt nicht entdeckt.
Für Diät-Erfolg nicht reicht,
wenn man durch die Gegend schleicht,
doch deutlich wirkt bald halb vermoppelt.
Wer doppelt schwitzend schneller hoppelt!
Von harter Schale, weichem Kern
hört man in der Regel gern,
doch gewarnt sei vor den Herrn
mit weicher Schale ohne Kern!
Nennt sie der Schneckerich „Mein Mäuschen!“,
ist seine Schnecke aus dem Häuschen.
Stolz denkt der Spatz, trifft er auf Ziegen:
„Ihr gebt zwar Milch, doch könnt nicht fliegen!“
Wenn Eber schon im Morgengrauen
den frischgeputzten Pfuhl versauen,
dann sinnt bei Kehrwoche die Bache in Württemberg legal auf Rache!
Im Grunde seines Herzens ist
der Schwertfisch durchaus Pazifist,
drum trifft man ihn, da möcht ich wetten,
auch ohne Schwert bei Lichterketten.
Wenn ich ´s im Schwimmsport auf ein Fazit bringe,
so bleibt´s gerade für Lemminge
unübersehbar heut und morgen
nach wie vor bei Nachwuchssorgen.
Auch wenn´s die Schulmedizin verschweigt,
täglich doch die Praxis zeigt:
es lassen sich komplett bisweilen
Warzenschweine durch Besprechen heilen!
Alles führt zum Schluss Punkt und ich seh´s als Plus Punkt:
im Leben bleibt der Knack Punkt zweifelsfrei Good Luck! Punkt
Als Regel gilt bei Ironie:
hoffe auf Verständnis nie
-im Standesamt vermeide sie!
Heute tut Vieles,
speziell auch im Rücken,
irgendwo weh,
vor allem beim Bücken usw.
Doch tut dir morgen
nirgends im Rücken
irgendwas weh,
erspar dir das Bücken:
finito ada
Zwar hat sich, wenn Gefühle walten,
rhetorisch reduziert erhalten,
was von sich gab der Minnesänger,
mit Harfenklang und deutlich länger.
Für digitalen Liebesschwur indes
empfiehlt sich heute SMS.
Der Kenner nutzt entschlossen eben
den Fortschritt auch fürs Liebesleben
Nur Deppen singen noch vor Kemenaten
bei solch bequemen Handy-Raten.
Auch optimiert dem Kenner die Romanzen
der Mondschein-Tarif abzugsfähig die Bilanzen.
(Selbst Isoldes Liebestraum belastet so die Flatrate kaum)
„Es ist, wie´s ist..“,
tröstet sich der Realist.
„ Also wieder alles Mist!“
bestätigt trist der Pessimist
„Welch ein Glück, her mit dem Mist“
freut sich da der Optimist,
Er ist sicher, dass im Garten,
alle Rosen darauf warten.
Größte Vorsicht ist geboten,
falls Sie Krawatten gordisch knoten.
Es lohnt im Leben eben Grips
im Zweifelsfalle auch beim Schlips
Dass Orangs mit den Utans scherzen, erfreut zu Recht Besucher-Herzen, doch auch im Zoo wärs an der Zeit für etwas mehr Gerechtigkeit!
Um dies nur kurz mal zu erwähnen:
wer zählt die Tränen der Hyänen?
Sollte uns nicht stutzig machen,
dass die so selten herzlich lachen?
Auch um sein Liebesglück zu zittern,
führt zu Frust und kann verbittern.
Wünschen wir dem Zitterrochen
drum ungetrübte Flitterwochen!
Geht wettertechnisch die Prognose
immer wieder in die Hose,
dann ist für mich die Analyse
in solchen Fällen auch mal diese:
Begründet macht um solche Meteorologen
selbst der Regen einen Bogen.
Sind manche Stiere farbenblind?
Die Antwort weiß wohl nur der Wind.
Ich möchte es, falls selbst betroffen,
als Matador jedoch stark hoffen.
Wie manche, die in ihren späten Jahren zu Gast bei Facebook und bei Twitter waren, plagt mich als Senior Surfer eine Frage, auf die ich keine Antwort wage: wird man noch was von mir online wollen, wenn sie mich bald runterscrollen? Der Kompromiss, auf den ich hoff, wär jenseits fifty online, fifty off!
Der Pitbull hasst den Teddybär, - auch er wäre gern so populär. Was ihm nur bleibt in seinen Kreisen, ist ab und zu den Nachbarn beißen.
Der Teddybär dagegen fände toll.
ein Leben so mit Rock and Roll
und lässt frustriert vom Sofakissen
vertraulich dies den Pitbull wissen.
So findet dessen Seele Ruh,
er wendet sich dem Nachbarn zu.
Frei ohne Knopf im Ohr zu leben,
ist auch so schlecht nicht. Eben.
Die Umgangssprache täuscht oft, weil
nicht alles Sogenannte ist auch geil.
Allein des Wortes Tradition
zwingt zu strikter Reduktion.
Krass und fett lass ich noch gelten,
doch geilen Alltag gibt´s recht selten.
Das World Wide Webb macht viele User,
je mehr es wächst, umso konfuser.
Da unentwegt die Worte wabern,
steigt die Gefahr, doof mitzulabern.
Wobei schon hundertvierzig Zeichen reichen
für Gequassel ohnegleichen.
Aus diesem Grund läuft manches schief.
Da lob ich mir doch einen Brief:
Hier merkt der Mensch vor leerem Blatt,
wie wenig er zu sagen hat.
Zum Glück zwingt Fehlen eigener Gedanken
uns in erfreulich enge Schranken
Der Adressat wird es stets danken.
Da an Schrecken stark verliert, was sensibel formuliert,
sind Worte, die den Menschen kränken,
im Alltag möglichst einzuschränken
Was als Mobbing heut bekannt,
hat man Hänseln einst genannt.
Des Wortes Wärme macht schon klar,
dass früher vieles besser war.
Heute hätt im office life
Hänseln viel zu wenig drive.
Drum wär mein Vorschlag, ganz bescheiden,
dass alle, die an Mobbing leiden,
bevor sie zum Psychiater rennen,
Hänseln erstmal Jackling nennen,
weil gejackelt statt gemobbt,
die Depression per Lifestyle stoppt.
Was ist wirklich dran an den Gerüchten
die man hört von Hülsenfrüchten?
Von Erbsen hört man oft erzählen,
sie würden die Prinzessin quälen,
doch angesichts der dicken Kissen,
lässt dies Fairness wohl vermissen,
Wer beide mal korrekt vergleicht,
der ahnt: die Erbse hat es auch nicht leicht!
Fällt einer gerne aus dem Rahmen
helfen dabei Künstlernamen,
dies sorgt spontan für mehr Noblesse,
beginnend bei der Web-Adresse.
Doch sollte man auch nicht verschweigen,
dass deutlich sich hier Grenzen zeigen.
Was manche stolz mit Slash benennen,
um so vom Fußvolk sich zu trennen
bleibt doch letztendlich eigentlich
ein Schrägstrich nur wie du und ich.
Fällt logisch denken dir mal schwer,
behaupte frech „Ich denke quer!“,
wobei es primär darum geht,
dass wirklich keiner dich versteht.
Unterm Strich vielleicht nicht fair:
quer gedacht macht viel mehr her!
Wer ständig fragt, machten selten froh,
dies ist seit altersher schon so.
Zwar kultivierte diesen Brauch
per Quadriga jüngst ein Herr Jauch,
das Copyright, es liegt indes
noch bei Familie Sokrates
Weshalb ich " Wer wird Philosoph ? " erwarte
demnächst im Spätprogramm von ARTE.
„Besser geschwätzt
als gar nix gsagt !“
kann man beim Schwaben wörtlich nehmen.
Doch sei gewarnt auch vor Problemen,
denn seit jeher gilt sein Hinweis
nur für Bürger aus dem Landkreis.:
Reiner Alkohol ist selten,
das Gleiche mag für Weisheit gelten.
Dem Trinker reicht s auch so zum Prost,
dem Doofen aber bleibt ein Trost:
das meiste Kluggeschwätz entlarvt sich schnell
als viertel-oder halbintellektuell.
Dies ist seit Sokrates schon so
und dabei bleibt es- hundert pro!
Falls amtlich eine Tür beschildert,
wird selten nur der Schmerz gelindert,
es fällt nicht leicht, stets mitzufühlen,
mit denen, die in Akten wühlen.
Doch ab und zu verdienen sie,
auch wenn es schwer fällt, Sympathie.
Wir sollten niemals und mitnichten
vorschnell über die Beamten richten,
denn wiederholt kann man erleben,
wie sie spontan ihr Bestes geben.
So sei respektvoll Freispruch stets gewährt.
dem einen, der sich zuständig erklärt!
Man sieht manch einem Heinzelmann
im Vorgarten sehr deutlich an:
es bleibt, wer nachlässig rasiert,
als Hetero oft isoliert.
Im Leben ähnelt manches sehr auf flachem Land wie auch auf Meer
Bei allem Ehrgeiz ist mitnichten
schwimmend immer Land zu sichten.
In solchen Fällen hilft aus Not
nur SOS und Rettungsboot.
Hoher Seegang zu beklagen
ist selbst zuland an manchen Tagen
Nur eins zählt dann im Hier und Jetzt:
der Freund, der für dich Segel setzt.
Meistens rudern, selten segeln-
so sind nun mal die Lebensregeln.
Ich akzeptier sie nach und nach
nur eines macht mich wirklich schwach:
Hab ich mal gute Karten , ach,
spielt keiner Skat , dann spielt man Schach!
Kommt Verdienen stets von Dienen,
darüber lässt sich sicher streiten,
doch zweifelsfrei zu allen Zeiten
zeigt deutlich sich: Gewinnen
fängt stets an mit Beginnen!
Zwar hält sich Spaß an den Frequenzen
beim Tinnitus in engen Grenzen,
andererseits erspart er schon
beim Handy dir den Klingelton.
Nicht jedem Dichter ist beschieden
die Ausdauer für „ Krieg und Frieden“,
doch braucht sich auch nicht zu verstecken,
der Fachmann für die kurzen Strecken.
Das Epigramm zeigt federleicht,
dass kleiner Wortschatz völlig reicht,
um sprachlich Farbe zu bekennen,
sonst würd man´s Epikilo nennen.
Im Frühtau zu Berge wir ziehn, fallera,
der Stau auf der A 8 ist ebenfalls schon da.
Wird ein Ergebnis zum Erlebnis,
lohnt sich, kurz das Glas zu heben,
doch nur Erlebnis als Ergebnis
schenkt Glück uns für ein ganzes Leben.
Fürs Marketing der Pharma-Sippe
wär Spinnen-oder Nacktschneck-Grippe
beim nächsten Impf-Deal ideal.
Nun überlegt man wohl schon mal,
präventiv noch aufzutreiben
Vorschläge in Preisausschreiben
für Tiernamen mit Unbehagen
-Hauptgewinn: Hybrid-Kleinwagen.
Auch verfügbar wär dann wohl
als Trostpreis Paracetamol.
So manchen Alien mag´s verbittern:
man kann jetzt auch im Weltraum twittern.
Das ärgert die, und –gestern wars-
schon landet bei mir Spam vom Mars
Die wärn nach dem, was wir so trieben,
wohl lieber unter sich geblieben
Willkommen heiß ich alle Ratten,
die heut noch nichts zu lesen hatten,
doch Esel haben, außer Ohren,
in meinen Büchern nichts verloren!
Schon immer die Geschichte lehrt, dass Muttters Rat ist Goldes wert.
Frau Ikarus, die mahnte schon "Flieg bitte tiefer, lieber Sohn!"
auch Mama Wolf hat was geschwant, als sie ihr Wölfchen streng ermahnt: "
Sprich niemals kleine Mädchen an, wer weiß, was sonst geschehen kann..."
An beiden Fällen kannst du sehn: so kanns gehen...
Mags dich beim Höhenflug auch stören,/
du sollst auf deine Mutter hören.
Viele, die zu Lyrik neigen, Texten später Kleinanzeigen.
Nicht selten ist nur Ungeduld an diesem schweren Schicksal schuld.
Genie hat selten kompensiert, dass Manuskript nicht rückfrankiert.
So hat die Welt schon oft Autoren wie mich an den Kommerz verloren,
Von anderen kam mir gar zu Ohren,
dass überraschend sie erfroren,
weil sie vergeblich im verschneiten Garten auf Antwort von Verlagen warten.
Vor Paperback und Honorare setzt das Schicksal stets das Bare –
so prosaisch ist das eben: auch der Briefträger will leben.
Vielleicht hilft drum aus Depression ein Praxis-Tipp dem Nachwuchs schon:
Bei Prosa wie auch Poesie, setzt nicht ausschließlich auf Genie,
wollt Ihr Verlegers Herz bewegen, vergesst nie Porto beizulegen!
Just in time kann auch nie schaden, die Lektorin einzuladen.
Durchaus hilfreich finde ich
ab und zu den Bindestrich,
doch deutlich hält in Schranken
sich der Nutzen beim Gedankenstrich
Warnen möcht ich auch vor doofen
lieblos eingesetzten Apostrophen,
Angebracht ist längst nicht jede
Dummheit in direkter Rede-
manches, was das Ohr erschreckt.