Definitiv daneben
Dies und Das
Partiell professionell
Philosophisch preiswert
Poetisch problematisch
Preiswert philosophisch
Unheimlich unsortiert
- Allgemeinheit: Gebräuchliche Abkürzung für ´Alle Gemeinheit´.
- Auf der Suche nach dem eigenen Ich landet man häufig im Fundbüro.Auf ehrliche Weise Erfolg zu haben, ist schon schwierig genug. Versuche erst gar nicht, noch jemand zu finden, der sich ehrlich darüber freut.
- Ausgleichende Gerechtigkeit: wie du mir, so mich alle.
- Beherzige jeden Ratschlag, den dir das Leben erteilt - es lohnt sich garantiert. Funktioniert er für dich: Bingo! Wenn nicht: Gib ihn gegen Honorar weiter!
- Bei einem verstimmten Pianisten ist jedes Klavier entschuldigt.
- Bei Veranstaltungen mit ausschließlich geladenen Gästen kann es nicht überraschen, wenn die Stimmung explosiv ist.
- Besser ein Euro in Netto als hundert in Petto.Bevor du lange grübelst, ob dein Glas gerade halb voll oder halb leer ist: Trink aus der Flasche!
- Bevor man sich entschließt, mit dem Rücken zur Wand zu kämpfen, sollte man sich die Wand genau anschauen.
- Choleriker: Einer, der manchmal so außer sich ist, dass er sogar neben sich steht, wenn er in sich geht.
- Cogito ergo summ: Ich summe, also bien ich.
- Das Karius-Gesetz der Distanz-Psychologie: M - = Wau2; Näherst du dich einem Menschen, wird er kleiner. Näherst du dich einem Hund, wird er größer.
- Das mit Abstand beste Synonym für Synonym ist Synonym.
- Das Sparschwein des Pessimisten hat keinen Schlitz.
- Der einzige sinnvolle Trend: Nicht kopieren, was ist, sondern kapieren, was kommt.
- Die Macht der Logik hilft Fragen zu beantworten. Die Logik der Macht liquidiert den Fragesteller. Schließe also immer sofort Frieden mit der Macht der Logik, aber
- kapituliere nie vor der Logik der Macht.
- Die moderne Hörgerät-Technik blendet störende Geräusche aus. Das macht den Umgang mit der Stimme des Gewissens komfortabler.
- Die sicherste Methode, große Laster für immer los zu werden: nenne sie kleine Schwächen.
- Die Wahrheit über einen Menschen erfährst du am schnellsten aus seinen Lügen.
- Du gehst nicht in dich, aber bist schon da: Intuition. - Du gehst in dich, aber keiner ist da: Neurose. - Du gehst in dich und alle sind da: Schizophrenie.
- Dummheit, verbunden mit Selbstvertrauen, ist eine gefährlichere Kombination als Nitro & Glycerin
- Ehestand: Lauf der Dinge durch Kauf der Ringe
- Ein dicker Mensch, der seinem Hund bei Hitze Schatten spendet, gewinnt vor Gott jede Schönheitskonkurrenz.
- Ein Grüner denkt:" Aus Öko-Sicht lohnt sich waagrecht mein Begräbnis nicht" und so - obwohl dies vom Komfort her karg - entschließt er sich zum Senkrecht-Sarg.
- Einer der schwerwiegendsten moralischen Diätfehler ist Egoissmuss -die Sucht,sich dicke zu machen und zum Ausgleich den Gürtel anderer enger zu schnallen.
- Ersparen Sie sich den Psychiater. Jeder erfahrene Spediteur analysiert kostengünstiger ein mögliches Logistik-Problem Ihrer Beziehungen: Auf jemanden abzufahren garantiert noch lange nicht, bei ihm anzukommen.
- Es empfiehlt sich, die sinnvolle chronologische Reihenfolge zwischen Sagen, was man denkt, und Denken, was man sagt, exakt zu beachten.
- Es gibt mehr als genug Möglichkeiten, sein Leben zu verkürzen. Nur der Tod ist nicht tot zu kriegen.
- Es ist grammatikalisch schwer verständlich, dass sich reizende Frauen oft passiv, aber gereizte Frauen meist aktiv verhalten.
- Exzentriker: Fällt auf, weil ihm Ausgefallenes einfällt.
- Es soll Unternehmen geben, bei denen der Beirat ein Vorbeirat ist.
- Falls sich ein Dilettant als Dilletant vorstellt, handelt es sich um einen Dilettanten.
- Für manche Rentner erhält das Wort "Heimtücke" oft völlig neue Aspekte.
- Für viele Redner ist der Anfang vom Anfang auch bereits der Anfang vom Ende.
- Geometrische Grundregel: je größer der Spießer, desto kleiner das Karo.
- Gerade unter Wahrzeichen lässt sich´s am leichtesten lügen.
- Im Leben läuft es oft wie bei Ikea. Du verstehst die Gebrauchsanleitung nicht - und wenn du beinahe fertig bist, stellst du fest, dass dir von Anfang an ein paar wichtige Schrauben fehlten.
- Ironie: Zynismus mit Abblendlicht.
- Ja-Wort: Der Elfmeter des kleinen Mannes.
- Jedes Kalenderblatt ist ein Wertpapier, dessen Kurs wir selbst bestimme.
- Lach dich krumm. Nichts bringt dich schneller ins Lot.
- Lasse deinen Gefühlen freien Lauf. Aber nenne es Soul-Jogging und gib Kurse, dann lohnt sich´s doppelt.
- Man kann nicht halb aufs Ganze gehen.
- Manch ein Denkmal hat nur als Imperativ Existenzberechtigung.
- Manche Politiker kompensieren im Schnellwaschgang schmutzige Hände durch reines Gewissen.
- Mode: Chronische Stoffwechselkrankheit.
- Nach lautem Streit macht Einsicht leise, beziehungsweise beziehungsweise.
- Nach neuestem Erkenntnisstand ist Schutzimpfung gegen Vogelgrippe auch für freilaufende geflügelte Worte empfehlenswert.
- Neidhammel: Schwarzes Schaf unter den Sündenböcken.
- Neurosen bedrohen uns alle. Auch immer mehr Luftballons leiden unter Platzangst.
- Noch gefährlicher als im richtigen Moment das Falsche zu sagen, ist es, im falschen Moment das Richtige nicht zu verschweigen.
- Nur Morgen ist niemals vorbei.
- Ob ein Medium öffentlich-rechtlich ist, erkennt man daran, dass es der Aktualität verpflichtet Gangsta Rapper präsentiert und als "Gutmensch" beurteilte Moderatoren entlässt.
- Pessimisten stimmt besonders pessimistisch, dass sich ihr Optimismus in Sachen Pessimismus nicht immer bewahrheitet.
- Schizophren: "Gestatten Sie mir, dass ich uns vorstelle ..."
- Sei mit wenig zufrieden! Aber sei erst dann zufrieden, wenn du gelernt hast, diese Forderung an der richtigen Stelle zu betonen.
- Straßen überflutet. Mich trifft keine Schuld. Schönen Gruß aus Venedig.
- Über etwas keine Worte zu verlieren, ist praktisch. Es erspart dir die Mühe, vorher die richtigen zu finden.
- Um fähig zu sein, für etwas geradezustehen, muss man auch bereit sein, sich dafür krumm zu legen.
- Unter Politikern vieler Parteien herrscht in einem Punkt ökologisch Einigkeit: Wer saubere Hände in Unschuld wäscht, vergeudet sinnlos Ressourcen.
- Versuche, in der Partitur deines Lebens die Fermaten selbst zu setzen.
- Vorsicht vor jeder Tür, für die du keinen Schlüssel brauchst. Es könnte eine Falltür sein.
- Vorsicht! Mit Absicht vermiedene Rücksicht auf die Ansichten anderer mindert in jeder Hinsicht die Aussicht auf eigene Einsicht.
- Wahrheit, die Mut macht: Miteinander sind Menschen fähig zu Mehr. Wahrheit, die Angst macht: Gegeneinander sind Menschen fähig zu Allem.
- Was das Verständnis bestimmter Fernsehprogramme betrifft, so ist dies keine Frage der Sensibilisierung, sondern der Senilisierung.
- Wenn du den Kopf verloren hast, reicht es nicht, nur ein offenes Ohr zu finden.
- Wenn einem Menschen zum Hals heraushängen, ist dies meist Folge einseitiger Ernährung. Zumindest unter Kannibalen.
- Wenn nichts mehr geht, ist alles gelaufen.
- Wer einem Politiker seine Stimme gibt, muss sich nicht wundern, wenn er hinterher sprachlos ist.
- Wer in Deutschland ein Luftschloss baut,muss zuerst Grunderwerbssteuer zahlen.
- Wer nicht glaubt, das er alles weiß, was er wissen sollte, weiss auch, dass er nicht alles weiß,was er glauben sollte.
- Wer sein Glück nur in der Ferne sucht, ist nie zu Hause, wenn es anklopft.
- Wer sich bei jedem Problem dünnemacht, leidet unter moralischer Bulimie.
- Zeit kann man nicht klonen. Heute ist mehr als das Gestern von Morgen und das Morgen von Gestern. Heute ist ein Unikat.
- Zufall: Das ungewisse Etwas mit dem gewissem Etwa.
- Angeber: Schaf im Wolfspelz
- Aphoristiker: Die Mc Donalds der Fast food-Literatur
- Arroganz: Überheblichkeit auf Stelzen
- Bauhaus-Diät: Form follow fitness
- Buch-Cover: Der Speck in der Leseratten-Falle
- Charakter: Altmodischer Ersatz für Image
- Chef erzählt Witze: Passiv-Schunkeln
- Denkmal: Vor Rathäusern und Parlamenten als Ultimatum zu verstehen
- EDV-Administrator: Informations-Müllmann
- Emotionen: Der Rosamunde Pilcher-Faktor der Werbung
- Flirt: In der Jugend Anfang vom Anfang Im Alter Anfang vom Ende.
- Früher: Die gute alte Zeit, in der Events noch Hochzeit oder Beerdigung hießen
- Gehirnerschütterung: Bei Kenntnis des Intelligenzquotienten
in Einzelfällen generell auszuschließen. - Honorar: Unter schwäbischen Global Playern auch bekannt unter dem Begriff micro paying.
- Inge Meysel: Mutter der Nation McDonalds: Futter der Nation
- Jugend: die schöne Zeit, in der man noch quatschte, ohne zu kommunizieren.
- Kalender: Das einzige Navigations-System ohne Korrekturtaste
- Klappentext: Siehe auch Große Klappe und Klappe halten!
- Klima-Katastrophe: 1. Preis der globalen Gedankenlos-Lotterie
- Klischee: Fastfood-Wahrheit
- Literatten: Kritiker , aus der Sicht misshandelter Schriftsteller
- Mausoleum: promovierte Mausfalle
- Misstrauen: 100 Prozent Zweifel an fremden Argumenten Gesundes Misstrauen: 50 Prozent Zweifel an den eigenen.
- Moralprediger: Hörgeräte-Techniker des Gewissens.
- Nordic outsourcing: Vor Problemen davonlaufen
- Pantomime: Einer, der auch sprachlos für alles Worte findet.
- Passbilder aus der Fotokabine: Die effizientesten Marketing-Module der Schönheits-Chirurgie
- Photoshop: Die Online-Alternative bei Botox-Allergie
- Poesie: Die Notenschrift der Sprache.
- Public Relations: Charisma-Leasing
- Schlagzeile: Legitime Nachfolgerin des Ritterschlags
- Schriftsteller: Traditionsverwurzelt, daher steuertechnisch ein klarer Fall von Schein-Selbstständigkeit
- Schwebendes Verfahren: Logistischer Irrtum im Hubschrauber-Verkehr
- Sportfischerei: Bei Lachsen traditionell mit Vorurteilen belastetes Hobby.
- Theorie: Segeln bei Windstille
- Wein-Klassifizierung in Gourmet-Ratgebern: Prostscriptum
- Werbung: Kreativität in der Fußfessel der Rationalität
- Als Ausgleichsport bietet Joggen dem Manager gegenüber Radfahren einen klaren Vorteil; man muss nicht nach oben buckeln.
- Als Manager sollte man sich nie zu früh freuen. Wenn keiner an deinem Stuhl sägt , nimmt dich keiner ernst.
- An der Börse wird man selten alles gewinnen, was versprochen wird. Aber eines tröstet : man kann auch nie mehr als alles verlieren.
- Business in schweren Zeiten ist wie Fußballspielen auf tiefem Boden: die wirklich Guten werden bei diesen Platzverhältnissen noch besser, denn sie wissen, dass sie sich jetzt besonders konzentrieren müssen
- Clevere Unternehmer entscheiden sich instinktiv für clevere Berater. Dies macht den Unternehmer bald so erfolgreich, dass er sich gottähnlich fühlt. Konsequenz: Der clevere Berater verliert seinen Job. Unfähige Unternehmer entscheiden sich kollegial für unfähige Berater. Dies führt den Unternehmer noch schneller in die Pleite. Konsequenz: Der unfähige Berater verliert seinen Job. Beide Umstände beeinträchtigen das Beraterleben gravierend
- Das Überangebot grauhaariger Berater beruht auf gesicherter Erkenntnis. Alte Hasen wissen: Auch in komfortablen Ställen kann man gutgefüttert nur auf das Schlachtfest warten, dagegen lassen sich hungrig auf freier Wildbahn immer noch ein paar Haken schlagen.
- Das verdiente Lob „ Eine ehrliche Haut...“ findet man in Referenzen heute immer seltener. Einige Personalchefs registrieren unter Qualifikations-Faktoren stattdessen bereits „Clever Botox“
- Der Erfolg in der Zukunft ist meist die verspätete Dividende der Gegenwart.
- Der schwarze Gürtel der Theorie ist auf der Matte wenig wert. Aus sicherer Distanz gewinnt man keinen Nahkampf
- Die Attraktivität einiger Top-Manager lässt sich nur mit der kosmetische Wirkung eines hohen Bankkontos erklären.
- Die meisten Journalisten halten sich eisern an 3 Maximen: Die Wahrheit. Die Wahrheit.
- Die spannendsten Aufgaben garantieren gesunde Mischkost: Schwarzbrot u n d Schwarzwälder Torte.
- Früher motivierte man die Delinquenten auf dem Gang zur Guillotine mit einem optimistischen „ Kopf hoch!“ Formulierungen wie „ Optimierung der Personal-Struktur“ setzen heute diese Tradition fort In Kundenkreisen wird eine vertrauensfördernde Maßnahme mit Wohlwollen registriert. Die im Top-Management mancher Großbanken diskutierte Wiedereinführung des Fuß-Kusses wird aufgrund der Wirtschaftskrise zunächst zurückgestellt
- Für eine realistische Bewertung des Versprechens „Ich werde alles geben“ sollte man unbedingt die Lagerbestände prüfen.
- Ganzheitlichkeit ist angesagt. Die traditionsreichen Lehrberufe Rosstäuscher und Flickschuster haben keinen Zulauf mehr. Der Trend geht zum Investment-Banker.
- Glänzende neue Ideen sind meist nur aufpolierte alte.
- Gut, dass die Auflagen der Erfolgs-Ratgeber begrenzt sind. Wenn es plötzlich von hochmotivierten Gewinnertypen wimmelte, würde alles nur noch schwieriger. Ohne genügend Loser geht die smarteste Strategie nicht auf.
- Gut, dass es Bill Gates und Google noch nicht als nächsten Markt entdeckten: Das menschliche Gedächtnis ist eine Suchmaschine mit unglaublichem und ungenutztem Werbe-Potenzial
- Im gehobenen Management häufig genutzte Erkenntnis aus der Kammermusik: Besser zweite Geige als gar kein Streichinstrument!
- Marketing für Luxusprodukte ist die Kunst, just in time unter den Fenstern zu stehen, aus denen Geld geworfen wird.
- Meine Computer-Erfahrung mit Freeware lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Was nichts kostet, kann man sich schenken.
- Nichts ist für einen Berater gefährlicher , als fair beurteilt zu werden Ein gesundes Maß an Überschätzung hilft dagegen sehr.
- Nichts wirkt sich für eine Berater-Karriere gefährlicher aus als der Ehrgeiz, intelligenter zu wirken als der Auftraggeber.
- Qualifizierte Schaumschläger erkennt man sofort an ihrer Kompetenz im Absahnen.
- Speisewagen-Slogan: In vollen Zügen genießen.
- Stil ist auch ohne Image Stil, Image ohne Stil bestenfalls PR.
- Traditionell gibt es Großhändler, Einzelhändler, Unterhändler. Stark im Kommen sind die Runterhändler.
- Um schnell einen guten Schnitt zu machen, eröffnen sich beruflich gleich zwei interessante Perspektiven: Herrenschneider oder Top-Manager
- Wenn von zahllosen Banken die Rede ist, stimmt mich bereits das Adjektiv vorsichtig.
- Wer im Schongang arbeiten möchte, sollte sich für eine Karriere als Waschmaschine entscheiden.
- Wer nicht lächeln kann, sollte den Laden zumachen? Manchmal auch, wer wieder lächeln will.
- Werbung ist wie Fußball ein Ergebnissport. Ein hässliches 1:0 bringt mehr Punkte als jeder Schönheitspreis für elegantes Spiel
- Wichtige Hausaufgabe für Manager: Lerne, dich nicht allein über Erfolg zu definieren! Höflichkeit hilft auch im Geschäftsleben.
Gerade wer am AbgRund lebt, sollte der Konkurrenz immer den Vortritt lassen. - Wichtige Navigations-Erkenntnis in Wirtschaftskrisen: wer mit dem Strom schwimmt, geht den Bach runter.
- Wirklich erfolgreich wird man an schlechten Tagen. An guten kann jeder gewinnen
- Ärgere dich nicht über den Wind, der dir ins Gesicht bläst. Zeige ihm einfach den Rücken.
- Akzeptiere, dass du dich nach dem Wetter zu richten hast. Es ist älter – überlasse ihm höflich den Vortritt!
- Als Schnitzel lebt sichs am besten unter Vegetariern
- Auch bei der Partnerwahl unbedingt zu beachten: Bei Sonderangeboten entfällt das Rückgaberecht.
- Ausatmen. Einatmen. Dem Atem lauschen. Manche nennen es Meditation, manche Rente,
- Außer den Zeiten, in denen man sucht, ohne zu finden, gibt es auch die, in denen man findet, ohne zu suchen. Wer Glück hat, entdeckt sie im Kalender unter HEUTE!
- Bei stark kritisierten Aphorismen neige ich dazu, die Konkurrenz zu schädigen Ich bekenne mich sofort des Plagiats schuldig.
- Bleiben wir auf Überholspur: Wer rasch lebt, hat weniger Zeit zu altern!
- Charakterstärke hat ihre eigene Messlatte. Der kleinste Zwerg kann mehr Größe zeigen als alle Riesen gemeinsam.
- Das alte Dilemma der Aphoristiker: Überfluss an Silberpapier, Mangel an Schokolade
- Dein Erfolg im Leben wird dir nie geschenkt. Du bezahlst immer mit deinem Leben im Erfolg.
- Dein Erfolg im Leben ist manchmal ein Geschenk. Für dein Leben im Erfolg aber musst immer teuer bezahlen.
- Der Mensch an sich ist gut. Leider ist er auch vergesslich.
- Der Unterschied zwischen geachtet und beachtet steht in der Zeitung.
- Die Abwesenheit von Glück hat für die Zukunft auch eine tröstliche Perspektive. Man kann schließlich nur vermissen, was man kennt.
- Die Großen werfen bedrohliche Schlagschatten. Kein Wunder, dass die Kleinen ab und zu zurückschlagen.
- Die Realität ändert sich permanent. Das Einzige, worauf Verlass ist, sind Illusionen.
- Die Wahrheit ist prüde. Sie zeigt sich in den Medien selten nackt.
- Die Zahl der Steissgeburten wächst. Offensichtlich spricht sich herum, dass man der Welt nicht vorsichtig genug begegnen kann.
- Du willst sicher sein, dass deine Treue erwidert wird? Liebe deine Arbeit!
- Eigentlich gehört kein Mut dazu, feige zu sein. Ich traue mich nur nicht.
- Eigentlich schade, das einem zwischen gestern und morgen immer das Heute in die Quere kommt.
- Erfahrung vermag viel, Enthusiasmus alles.
- Es fällt nicht schwer, zu einer irgendeiner Begründung eine überzeigende Meinung zu äußern, aber versuchen Sie mal das Gegenteil...
- Es gibt Themen, zu denen sollte man sich kurz fassen. Länger wäre unfassbar.
- Es kommt weniger auf die Erfahrungen an, die wir machen, als auf die, die uns machen.
- Etwas zu werden macht Spaß Etwas zu sein Arbeit.
- Für den Rollentausch vom jugendlichen Helden zum komischen Altern braucht man keinen Schauspielunterricht: einfach 30 Jahre abwarten!
- Gangschaltung oder Automatik? Fürs Leben wie beim Autokauf scheint mir das eine der wichtigsten Entscheidungen
- Geld baut nur den Tunnel. Das Licht an seinem Ende kann man nicht kaufen.
- Geldverdienen kann Spaß machen. Aber mit keinem Geld zu bezahlen ist der Spaß, den Spaß macht.
- Glück ist das einzige Darlehen, das man auch ohne Eigenkapital vergeben kann.
- Gott hat genug zu tun. Machen wir es ihm wenigstens organisatorisch leichter, uns zu helfen: Erst Segel setzen, dann um Wind beten!
- Gutes tun kostet. Das Beste wollen ist gratis. Das erklärt den Unterschied in der Popularität.
- Heiter weiter bringt mehr als schlauer sauer.
- Hoffen wir, dass sich Gottes Internet-Adresse nie ändert:www.gna.de
- Ich beobachte in den letzten Jahren mit wachsendem Misstrauen, dass die Zeit weiter läuft, auch wenn meine Uhr stehen bleibt. Hier wäre ein größeres Maß an Kompatibilität erstrebenswert.
- In der Ehe ist eine große Koalition immer stabiler als jede absolute Mehrheit.
- Je älter ich werde, umso vorsichtiger mache ich den Vorschlag: Nehmen Sie sich Zeit! Es wäre gut, wenn für mich noch etwas übrig bliebe.
- Jede Ohrfeige ist und bleibt in der Erziehung ein schlagendes Argument. Nie gegen, immer für Dummheit.
- Jeder ist sich selbst der Nächste. Leider weiß man ja, was von dem zu halten ist. Es hätte besser kommen können.
- Jeder Mensch ist ein Unikat. Bei einigen meiner Bekannten werte ich dies als kluge Vorsichtsmaßnahme.
- Leider zählt zu den falschen Klischees, dass alle Klischees falsch sind.
- Man ist fast immer zu jung für die richtige Antwort, aber nie zu alt für die richtige Frage.
- Man kann gegen den Tod noch so viele Einwände haben: wenigstens ist er nicht korrupt..
- Man kann im Leben die Uhr nicht zurückdrehen, aber keiner hindert uns daran, sie auf Sommerzeit zu stellen
- Man kann miteinander still sein oder gegeneinander schweigen. Beides spricht für sich.
- Man kann nicht jeden Tag Gutes tun, aber immer sein Bestes.
- Man sollte nie aus freien Stücken mit dem Schicksal in den Ring gehen. Es schlägt häufig ungestraft unter die Gürtellinie.
- Man weiß: es gibt Solche und Solche. Schade, dass es nicht wenigstens Solche und Solche und Solche gibt.
- Manche leben ihr Leben in Pastell. Ich bin offensichtlich für Primärfarben geboren.
- Manche Tage bringen mehr Glück, manche weniger. Das größte Glück dabei ist, dass es Tage gibt.
- Mancher geht nur deshalb am Stock, weil er anderen blind vertraute.
- Mangel an Wind macht auch aus den stärksten Segeln wertloses Tuch.
- Marie von Ebner-Eschenbach verdanken wir die Erkenntnis, dass man an Rheumatismus und wahre Liebe erst glaubt, wenn man davon befallen wird. Habe beides erlebt. Kein Vergleich.
- Mütter sind besser als jeder andere darin trainiert, ihre wichtigsten Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen.
- Neid ist und bleibt einer der verlässlichsten Image-Indikatoren.
- Nicht alle, die ihren Träumen folgen, sind Genies. Manche sind nur Schlafwandler.
- Nicht alle sollten unbedingt wissen, dass es ein Leben nach dem Tode gibt. Es wächst sonst die Gefahr, einigen wieder zu begegnen.
- Nicht selten signiert Starrsinn mit dem Künstlernamen Konsequenz.
- Nicht wenige Menschen, die man für Philosophen hält, sind nur extrem Schwerhörig..
- Nichts ist an einer Lösung so interessant wie die Aufgabe
- Nimm dich ab und zu selbst auf den Arm. Diese einfache Übung erspart deiner Psyche schweißtreibende Liegestützen
- Nur weil es einer verkehrt in die Hand nimmt, ist noch lange nicht das Buch verkehrt.
- Realistisch betrachtet, ist im Leben nur auf Illusionen Verlass.
- Schauspielerische Fähigkeiten sind auf vielen Gebieten hilfreich. Wenn es darum geht, sich dumm zu stellen, reicht angeborenes Talent aber meist völlig aus.
- Schon Sokrates beherrschte den Uri Geller-Trick. Sogar ohne Gabel. Bei ihm verbogen sich im Gespräch alle Ausrufe- in Frage-Zeichen.
- Schwächen sind seit eh und je Wurzeln des Fortschritts. Vermutlich konnte Noah nicht schwimmen.
- Sein oder Nichtsein? Als Alternative alternativlos, als Kompromiss abzulehnen.
- Seit meiner Schulzeit hege ich ein begründetes Misstrauen gegen Mathematik. In einem Punkt überzeugt sie mich allerdings: Immer wenn ich eine Wahrheit mit jemand teilte, war das Ergebnis eine Halbwahrheit.
- Selbstkritik ist nicht frei von wirtschaftlicher Problematik. Sie macht reihum Kritiker arbeitslos.
- Seltsam: Wie schön Regen sein kann, wird einem eigentlich immer erst klar, wenn es hagelt.
- Trübsal hat als Blasinstrument Tradition, aber keine Zukunft
- Vernunft gebietet, Verstand gehorcht.
- Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt, wusste Napoleon. Ich erlaube mir, ihn zu ergänzen: manchmal auch vom Lächerlichen zum Erhabenen.
- Von sich auf andere zu schließen führt unweigerlich zu Pessimismus.
- Wähle den Weggenossen mit dem Kompass, den Freund mit dem Herzen!
- Wahrheitsliebe muss ansteckend sein, sonst würde nicht so viel hinter vorgehaltener Hand erzählt.
- Warnung! Auf dem Weg des geringsten Widerstandes ist besonders hohes Verkehrsaufkommen zu erwarten
- Wenn ich nicht vermutete, dass dies irgendwo in der Bibel früher und besser formuliert wurde, hätte ich ein Postscriptum im Angebot: Gib –und es wird dir gegeben! Nimm -und es wird dir genommen!
- Wenn man hinter eine Sache einen Punkt machen möchte aber der Haken daran bleibt, spricht man von Fragezeichen.
- Wenn man sieht, was manche so unter Zeitvertreib verstehen, wird klar, warum die Zeiger unserer Uhren; immer auf der Flucht sind
- Wenn man überlegt, wohin überall die Liebe so fällt, muss man sich eigentlich wundern, dass sie immer wieder auf die Beine kommt.
- Wer andere ständig unterbuttert, kriegt über kurz oder lang sein Fett weg.
- Wer auf brillante Weise nichts zu sagen hat, aber gerne reist, sollt in die Außenpolitik gehen. Bei Flugangst empfiehlt sich ein Versuch als Aphoristiker.
- Wer das Leben ernst nimmt, versteht auch sonst keinen Spaß.
- Wer das Leben nicht liebt, hat es auch schwer mit den Alternativen.
- Wer im Leben nach einem Halt sucht, sollte schauen, dass er nicht an einer Stoppstelle landet.
- Werde; was du bist - das ist Herausforderung genug. Riskiere auf keinen Fall, zu werden, was du nicht bist!
- Wie gefährlich der Fortschritt sein kann, beweist Google. Früher half dem Gewissen wenigstens noch ein schlechtes Gedächtnis
Aus dem Reitsport
Sattelfest ist ohne Pferd leider nur die Hälfte wert.
Auch fehlt dem Tier, wie ich es seh,
für diesen Vers ein hartes Te.
Einschränkung
Geht nicht gibt´s nicht
ist anerkannt als erste Pflicht
und populäres Postulat
von dem, der was zu fordern hat
Es stört allein der Unterschied,
dass keiner es auf sich bezieht.
Empfehlung aus der Hygiene-Psychatrie
Morgens in den Spiegel schaun zerstört abrupt das Selbstvertrauen und erschwert wird noch die Lage durch die Präsenz präziser Waage.
Drum meide der Sensible immer konsequent das Badezimmer- fröhlich wird sein Tag beginnen im Freien nur an einem Brunnen!Gerüchteweise
Vom Hörensagen Sagenhören sollt man nie auf etwas schwören. Vom Sagenhören Hörensagen könnt man´s vielleicht noch eher wagen.
Jedoch, nach einem unbestätigten on dit: ob was dran ist, weiß man nie.
Hemden-Tipp
Nicht nur das Leben, auch die Garderobe
stellen täglich auf die Probe,.
dabei gebührt dem Kleiderschrank
auch durchaus für Erkenntnis Dank.
Falls Männer nach derselben streben
-zum Beispiel für ihr Liebesleben-
gibt´s Rat, wenn sie zum Hemde greifen,
egal ob karo, uni, feine Streifen.
Der Umgang mit dem Hemdenkragen
beantwortet nicht alle Fragen,
doch lehrt er uns an manchen Tagen,
statt leise vor sich hin zu fluchen,
wenn´s eng wird, schnell das Weite suchen!
Komma, was will:
Alles führt zum Schluss Punkt und ich seh´s als Plus Punkt: im Leben bleibt der Knack Punkt zweifelsfrei Good Luck! Punkt
Olé!
Sind manche Stiere farbenblind? Die Antwort weiß wohl nur der Wind. Ich möchte es, falls selbst betroffen, als Matador jedoch stark hoffen.
Respekt
Falls amtlich eine Tür beschildert,
wird selten nur der Schmerz gelindert,
es fällt nicht leicht, stets mitzufühlen,
mit denen, die in Akten wühlen.
Doch ab und zu verdienen sie,
auch wenn es schwer fällt, Sympathie.
Wir sollten niemals und mitnichten
vorschnell über die Beamten richten,
denn wiederholt kann man erleben,
wie sie spontan ihr Bestes geben.
So sei respektvoll Freispruch stets gewährt.
dem einen, der sich zuständig erklärt!
Spielregeln
Meistens rudern, selten segeln-
so sind nun mal die Lebensregeln.
Ich akzeptier sie nach und nach
nur eines macht mich wirklich schwach:
Hab ich mal gute Karten , ach,
spielt keiner Skat , dann spielt man Schach!
Volkslied-Update
Im Frühtau zu Berge wir ziehn, fallera, der Stau auf der A 8 ist ebenfalls schon da
Weitblick
Fürs Marketing der Pharma-Sippe
wär Spinnen-oder Nacktschneck-Grippe
beim nächsten Impf-Deal ideal.
Nun überlegt man wohl schon mal,
präventiv noch aufzutreiben
Vorschläge in Preisausschreiben
für Tiernamen mit Unbehagen
-Hauptgewinn: Hybrid-Kleinwagen.
Auch verfügbar wär dann wohl
als Trostpreis Paracetamol.
Zum Muttertag
Schon immer die Geschichte lehrt, dass Muttters Rat ist Goldes wert.
Frau Ikarus, die mahnte schon "Flieg bitte tiefer, lieber Sohn!" Auch Mama Wolf hat was geschwant, als sie ihr Wölfchen streng ermahnt: "Sprich niemals kleine Mädchen an, wer weiß, was sonst geschehen kann..."
An beiden Fällen kannst du sehn: so kanns gehen...
Mags dich beim Höhenflug auch stören,
du sollst auf deine Mutter hören
Zweckdienlicher Hinweis
Viele, die zu Lyrik neigen, texten später Kleinanzeigen. Nicht selten ist nur Ungeduld an diesem schweren Schicksal schuld. Genie hat selten kompensiert, dass Manuskript nicht rückfrankiert.
So hat die Welt schon oft Autoren wie mich an den Kommerz verloren, Von anderen kam mir gar zu Ohren, dass überraschend sie erfroren, weil sie vergeblich im verschneiten Garten auf Antwort von Verlagen warten.
Vor Paperback und Honorare setzt das Schicksal stets das Bare - so prosaisch ist das eben: auch der Briefträger will leben. Vielleicht hilft drum aus Depression ein Praxis-Tipp dem Nachwuchs schon:
Bei Prosa wie auch Poesie, setzt nicht ausschließlich auf Genie, wollt Ihr Verlegers Herz bewegen, vergesst nie Porto beizulegen! Just in time kann auch nie schaden, die Lektorin einzuladen
Entsagt dabei dabei normalem Geiz!
Es gilt für Deutschland und die Schweiz -
traditionell für Österreich auch-,
damit sich lohne dieser Brauch:
McDonalds reicht im Zweifel nie
für Erstdruck einer Trilogie!“
Das Talent verdient Dank für seine Taten.
Das Genie schon für seine Existenz.
Dem wahren Lebenskünstler fällt die Wahl leicht:
seine schönste Zeit ist das Leben. Die Welt ist prüde.
Man kann verstehen, dass die nackte Wahrheit
am liebsten unter der Decke bleibt.
Du willst für deine Bekannten unvergesslich bleiben?
Dann brauchst du im richtigen Moment nur einmal zu vergessen,
wie vergesslich du bist.
Fremdsprachenkurse führen nicht selten zu Beziehungs-Problemen.
Oft versteht man sich nur solange, wie man sich nicht versteht.
Friedhöfe machen misstrauisch.
Grab für Grab bestätigen sie den Verdacht:
Das Leben legt jeden herein.
Für Farbenblinde funktioniert die beste Ampel nicht.
Im Laufe des Lebens wechseln für uns die Leichtathletik-Disziplinen.
Im Kampf gegen die Uhr starten wir im Marathon.
Fürs Finale ist Sprint angesagt.
Man ist immer nur so alt, wie man sich fühlt.
Leider mutiert diese Hoffnung häufig zur Drohung.
Ob es sich lohnte, an seine Grenzen zu gehen,
erfährt man erst auf der anderen Seite des Zauns.
Retro liegt voll im Trend.
Das Leben ist nach wie vor ausschließlich in der Version „ Schicksal“
ohne Sicherheitsgurt und Airbag im Angebot. Sag Ja zum Leben!
Es gibt zwar kein Ja-Wort mit Vollkasko,
aber in diesem Fall liegen wenigstens gesicherte Langzeit - Erfahrungen vor.
Was bringt die Zukunft?
Bleiben wir optimistisch: fragen wir erst gar nicht, was sie uns nimmt.
Wenn wir weiter so mit der Natur umgehen,
muss man bald drei Prinzen küssen, um einen Frosch zu finden.
Wir alle sollten die Chance nutzen,
jede Minute im Hier und Heute zu leben.
Dann ist wenigstens die Zukunft vor uns sicher.
- Der Optimist: Wenn einer auf dem Wasser gehen konnte, schafft es auch ein Zweiter!
- Der Pessimist : Und wenn schon - drüben ist ja doch nur Amerika...
- Der Visionär : Ich sehe die vierspurige Brücke bereits vor mir...
- Der Investment-Banker: Und den FUTURE BRIDGE -Fond verwalten wir wieder von den Bahamas aus..
- Bei manchen Begegnungen muss man leider die Erfahrung machen, dass es nicht nur den inneren Schweinehund gibt.
- Bei meiner Geburt hatte ich Glück. Ich kam mit zwei blauen Augen davon.
- Beim Anblick mancher Starlets liegt es nahe,
eine schöne Erkenntnis von Antoine de Saint-Exupéry
realitätsnah leicht zu aktualisieren:
Man sieht zwar nur mit dem Herzen gut,
aber das Wesentliche ist auch mit den Augen sichtbar. - Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen. Wir brauchen 4 dazu: B-a-n-k.
- Der Optimist ist sich sicher, dass er die Nadel im Heuhaufen findet. Der Realist schaut erst mal, ob es überhaupt einen Heuhaufen gibt. Der Pessimist weiß aus zuverlässiger Quelle, dass der Faden sowieso nicht hält.
- Der Pessimist sollte China-Lokale meiden:
eine Glückskeks-Allergie ist nie ganz auszuschließen - Der Schwabe zieht Langeweile Langweilern vor. Langeweile ist längst nicht so spesenintensiv.
- Die Kindersendung „ Sesamstraße“ heißt im israelischen Fernsehen „ Sumsum“, Im palästinensischen „Simsim“. Noch Fragen zur Existenzberechtigung der UNO?
- Die Landung auf dem Mars ist technisch nur noch eine Frage der Zeit. Schwer zu erklären, warum der Lift zum siebten Himmel so häufig bereits in der 2. Etage stecken bleibt.
- Die Mode reagiert einfühlsam auf wirtschaftliche Rahmenbedingungen. So sind angesichts der internationalen Bankenkrise Pumphosen gerade absolut out.
- Die wirklich großen Dichter gelangen ja erst nach ihrem Tod zu Berühmtheit..
- Ein Mensch wie du und ich dürfte über fantastische Talente verfügen, aber wohl nie unter 150 Kilo wiegen.
- Ein Schauspieler wirkt nur dann wirklich authentisch, wenn er auch im Dialekt schweigen kann.
- Engel sollten sich parteipolitisch vorsichtig verhalten. Immer wieder hört man von heftigen Flügelkämpfen.
- Es gibt für mich einige gute Gründe, weiter zu leben. Dazu zählt Bescheidenheit.
- Es gibt jede Menge Möglichkeiten, Farbe ins Alter zu bringen.
Im Gegensatz zur Haartönung sind viele andere erfreulicherweise
gratis. - Esoterik-Regeln pauschalisieren häufig. Ich tendiere deshalb zum persönlich modifizierten Mantra z.B.:
- Geh einmal im Jahr an einen Ort, an dem du vorher nie gewesen bist: z.B. in eine Werbeagentur ohne frustrierte oder verkannte Kreative.
- Lebe ein ehrenwertes Leben, denn wenn du älter wirst und zurückdenkst, kannst du es doch nicht mehr ändern.
- Bei Unstimmigkeiten mit deinen Lieben halte dich nur an die augenblickliche Situation. Der Ärger von morgen kommt früh genug.
- Teile dein Wissen! Warum sollten nicht auch andere keinen Erfolg mit Geldanlagen haben.
- Denke daran, dass mit vollem Mund Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
- Verbringe an jedem Tag etwas Zeit für dich allein. Deine Kollegen werden es dir danken.
- Forderung des Rainer Calmund-Fanclubs an das Fernsehen:„Der Runde muss ins Eckige!“
- Für erfolgreiche Fernseh-Köche treten einige bewährte Küchenregeln
außer Kraft. Von weiteren Untaten am Induktionsherd würde die nicht einmal kaltes Wasser abschrecken. - Gerade unter romantischen Rahmenbedingungen sollte man bei seinen Statements sprachlich besondere Sorgfalt walten lassen. „Seit ich dich zum ersten Mal sah, habe ich Pfifferlinge im Bauch“ ist bestenfalls gutgemeint.
- Große Reden sind meist das Resultat aus einfachem Ablesen einfacher Texte, die nur deshalb so einfach klingen, weil es sich der Autor damit nicht einfach machte.
- In manchen Fällen ist Flachmann für Fachmann kein übersehener Druckfehler, sondern spricht für die Menschenkenntnis des Lektors.
- In Zukunft werde ich jedenfalls meinen Wagen nicht mehr auf einem Frauenparkplatz abstellen.
- Keiner hat es leicht. Selbst manche Diamanten sind ein Leben lang fassungslos.
- Lebende Legende klingt mir zu sehr nach Zombie. Wenn schon, wäre ich gerne eine lebendige Legende
- Man sieht immer nur, was man sehen möchte. Diese alte Weisheit bleibt aktuell - allerdings nur bei ausgeschaltetem Fernseher.
- Man sollte sorgfältiger adressieren. Das gilt für jeden.
Wie oft schon ist ein Geschenk des Himmels versehentlich beim
Nachbarn gelandet. - Mit der Sprache ist es wie mit dem Fußball.
Es grätscht sich leicht. Aber wer Spaß am Spiel hat, verdribbelt sich häufig. - Nur der Computer verschafft dir das Hochgefühl, in Sekundenschnelle mit einem Tastendruck Probleme zu lösen, von denen du ohne ihn ein Leben lang nichts erfahren hättest.
- „Pflegen Sie ein Hobby?“ Im Gegenteil. Das Hobby pflegt mich.
- Prominente setzen alles daran, in der Öffentlichkeit ihr Gesicht zu wahren. Einige sollten es besser noch vor der Öffentlichkeit verwahren.
- Ständig stellt uns die Sprache vor Rätsel. Warum ist ein Stuhl, den man verrückt, nicht immer auch ein verrückter Stuhl? Warum eigentlich kann man laufend Modell stehen, aber nicht stehend Modell laufen?
- Umdenken ist angesagt. Auch im Kampf um Gleichberechtigung sollte mehr Raum sein für Humanität und Toleranz.
- Viele Aphorismen basieren sprachlich auf einer alten Fußball-Tradition: durch Wortkampf zu Wortspiel!
- Viele Wahlversprechen verstoßen gegen das Tierschutz-Gesetz. Es ist verboten, Katzen im Sack auf den Markt zu bringen.
- Vom Tretboot aus besonders gut zu beobachten: Nichts bewegt sich so wenig wie eine Segel-Yacht bei Windstille.
- Wahre Freunde verzeihen sich gegenseitig ihre Dummheiten.
Deshalb schließe ich eine Freundschaft mit meinem Computer generell
aus. - Was meine Figur betrifft, so geht es mir in dieser Saison wie dem Karlsruher Sportclub. Wir haben uns beide nur in der Breite verstärkt.
- Wenn du Rentner wirst, gilt es ein internes Kommunikations-Problem zu lösen. Dein Kopf sagt dir: „ Endlich kannst du tun, was du willst“
Jetzt musst du nur noch deinem Körper klarmachen, dass er will, was du tust. - Wenn ich Zeitung lese, ist mein Sportteil der Sportteil Der Sportteil meiner Frau sind die Todesanzeigen.
- Wenn man den Inhalt mancher Bücher betrachtetet, stellt sich zwingend die Frage nach dem Sinn des Schutzumschlags.
- Wenn man sich im Alter an bestimmte Worte nicht mehr erinnern kann, ist das ein sicheres erstes Anzeichen für Dings.
- Wer ständig in der Vergangenheit lebt, erspart sich Computer-Updates. Allerdings läuft er Gefahr, unter eine Pferde-Droschke zu kommen.
- Wer Zitate verfälscht oder verfälschte Zitate in Umlauf bringt,
handelt rechtswidrig.
Als strafmildernd für den Täter ist zu berücksichtigen, wenn er damit
Sprache und Logik dient - Wie heißt der, der die, die die, die der, der das designt, kennt?. Kennedy?