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Canetti, Elias

  • Alles was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe. gefunden von Gerhard Bendig   
  • Der Beweis ist das Erb-Unglück des Denkens.   
  • Die wichtigste Eigenschaft der Masse ist ihr Drang zu wachsen.   
  • Ein niederschmetternder Gedanke: dass es vielleicht überhaupt nichts zu wissen gibt; dass alles Falsche nur entsteht, weil man es wissen will.   
  • Erfolg ist das Rattengift des Menschen - nur wenige kommen davon.   
  • Es gibt keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen.   
  • Es gibt keinen Schmerz, der nicht zu übertreffen wäre, das einzig Unendliche ist der Schmerz.   
  • Feig, wirklich feig ist nur, wer sich vor seinen Erinnerungen fürchtet.   
  • Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts.   
  • In einer wirklich schönen Stadt lässt es sich auf Dauer nicht leben; sie treibt einem alle Sehnsucht aus.
  • Man ist nur frei, wenn man nichts will.
  • Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht aber immer nur von sechs oder sieben   
  • Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden. Aber weiß man denn, was draus wird, wenn sie nicht verändert werden?   
  • Niemand ist einsamer als ein Mensch der nie einen Brief bekommen hat. gefunden von Gerhard Bendig   
  • Schau dir einen Menschen an, und du siehst, wieviel er gelobt worden ist.
  • Tiere sind schon darum merkwürdiger als wir, weil sie ebensoviel erlebt haben, es aber nicht sagen können. Ein sprechendes Tier wäre nicht mehr als ein Mensch.   
  • Wen man schlafen sah, kann man nie mehr hassen.  
  • Wer von all seinen Gewohnheiten Kenntnis nähme, wüsste nicht mehr, wer er ist.   
  • Wie leicht sich das sagt: sich selber finden! Wie man erschrickt, wenn es wirklich geschieht!   
  • Wie wenig du gelesen hast, wie wenig du kennst - aber vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist.