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Camus, Albert

  • Aufstehen, Straßenbahn, vier Stunden Büro oder Fabrik, Essen, Straßenbahn, vier Stunden Arbeit, Essen, Schlafen, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, immer derselbe Rhythmus - das ist sehr lange ein bequemer Weg. Eines Tages aber steht das " Warum" da, und mit diesem Überdruss, in den sich das Erstaunen mischt, fängt alles an. gefunden von Sabine Hermann in Für jeden neuen Tag Heft 25   
  • Charme ist die Art, wie ein Mensch "ja" sagt, ohne dass ihm eine bestimmte Frage gestellt worden war.
  • Das Leben ist kurz und seine Zeit zu verlieren ist eine Sünde.   
  • Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen. gefunden von Carsten Tornow   
  • Das rechte Gespräch bedeutet: aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen. gefunden von Uwe Fechner   
  • Das Wort "absurd" hat in unserer Zeit Karriere gemacht.   
  • Der Erfolg verdirbt die Menschen, nicht der Misserfolg.  
  • Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.   
  • Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.   
  • Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang.
  • Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.   
  • Die Verzweifelung besteht darin, nicht zu wissen, warum man kämpft, und doch kämpfen zu müssen.   
  • Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben. gefunden von Gerhard Bendig   
  • Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.  
  • Es ehrt unsere Zeit, dass sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben.   
  • Es ist nicht möglich, mit Menschen zusammenzuleben, wenn man ihre Hintergedanken kennt.   
  • Grausamkeit empört, Dummheit entmutigt.   
  • In der Tiefe der Schönheit liegt etwas Unmenschliches.   
  • Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, gleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.   
  • Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.   
  • Mit dem Glück ist es heute wie mit dem Verbrechen: Man darf es vor allem nicht zugeben.   
  • Nichts anderes als geistige Streitbarkeit - das ist Frieden. gefunden von Gerhard Bendig   
  • Seine Grundsätze sollte man für die großen Gelegenheiten aufsparen.   
  • Stets werde ich mir selbst ein fremder sein.   
  • Um eine Kultur zu schaffen, genügt es nicht, mit dem Lineal auf die Finger zu klopfen.   
  • Viele Menschen sind unfähig in einer Welt zu leben, in der der ausgefallenste Gedanke in Sekundenschnelle Wirklichkeit werden kann.