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Lessing, Gotthold, Ephraim

  • Alle großen Männer sind bescheiden.
  • An die Stelle der Religion muss Überzeugung treten gefunden von Sandra Oelsner
  • Begnügt euch doch damit, ein Mensch zu sein! Nathan der Weise
  • Beide schaden sich selbst: der zu viel verspricht und der zuviel erwartet.
  • Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit. Borgen ist viel besser nicht als betteln.
  • Braucht's Gelegenheit zu einer bitte?
  • Das kleinste Kapital eigener Erfahrung ist mehr wert als Millionen fremder Erfahrungen.
  • Das Neue daran ist nicht gut, und das Gute daran ist nicht neu. nach Lessing
  • Dem Himmel ist beten wollen auch beten.
  • Denn nichts ist groß, was nicht wahr ist.
  • Der Aberglaub‘, in dem wir aufwachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum doch seine Macht nicht über uns. Nathan der Weise
  • Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten. Nathan der Weise
  • Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt. gefunden von Gitta Bigalke
  • Der wahre Bettler ist doch einzig und allein der wahre König. Nathan der Weise
  • Der Wille, und nicht die Gabe, macht den Geber. Nathan der Weise
  • Die beste Lunge erschöpft sich, auch sogar die weibliche. Emilia Galotti
  • Die Dienste der Großen sind gefährlich und lohnen der Mühe nicht, die sie kosten.
  • Die ersten Entschließungen sind nicht immer die klügsten, aber gewöhnlich die redlichsten.
  • Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas Besseres. Nathan der Weise
  • Die Rache ist keine Zierde für eine große Seele.
  • Die Vorsicht hält den ehrlichen Mann immer schadlos.
  • Doch das die Einfalt immer recht behält. Nathan der Weise
  • Ein Weiser schätzt kein Spiel, wo nur der Zufall regiert.
  • Er hat Geld wie Heu. Minna von Barnheim
  • Erröten macht die Hässlichen so schön.
  • Es gibt Dinge, wo ein Frauenzimmer immer schärfer sieht, als hundert Augen der Mannspersonen. Freigeist
  • Es ist noch nicht aller Tage Abend.
  • Es ist Arznei, nicht Gift, was ich dir reiche. Nathan der Weise
  • Es ist das Vorrecht der Alten, keiner Sache weder zu viel noch zu wenig zu tun. gefunden von Sabine Hermann
  • Es kommt wenig darauf an, wie wir schreiben, aber viel, wie wir denken.
  • Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. Nathan der Weise
  • Es wäre wenig in der Welt unternommen worden, wenn man immer nur auf den Ausgang gesehen hätte.
  • Gleichheit ist immer das festeste Band der Liebe.
  • Gott lohnt gutes, hier getan, auch hier noch. Nathan der Weise
  • Ich brauche keine Gnade, ich will Gerechtigkeit. Minna von Barnheim
  • Ich geh', und geh' vergnügter als ich kam. Nathan der Weise
  • Jeder liebt sich selbst nur am meisten. Nathan der Weise
  • Kein Mensch muss müssen. Nathan der Weise
  • Man muss nicht reicher scheinen wollen, als man ist.
  • Man spricht selten von der Tugend, die man hat; aber desto öfter von der, die uns fehlt. Minna von Barnheim
  • Man wird des Guten und auch des Besten, wenn es alltäglich zu sein beginnt, sobald satt.
  • Nacheifern ist beneiden. Fragmente
  • Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgend ein Mensch ist, der zu sein vermeint, sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen,macht den Wert des Menschen aus.
  • Perlen bedeuten Tränen. Emilia Galotti
  • Reiz ist Schönheit in Bewegung.
  • Religion ist auch Partei.
  • Seines Fleißes darf sich jedermann rühmen. Hamburgische Dramaturgie
  • Selten hat ein Grobian Galle. Minna von Barnheim
  • So gar verliebt sind wir nicht, dass uns nicht hungert. Minna von Barnheim
  • Still mit dem Aber! Die Aber kosten Überlegung. Emilia Galotti
  • Trau keinem Freund sonder Mängel, und lieb ein Mädchen, keinen Engel.
  • Weib, mach mir die Palme nicht verhasst, worunter ich so gern sonst wandle. Nathan der Weise
  • Wer Freunde sucht, ist sie zu finden wert, wer keinen hat, hat keinen noch begehrt.
  • Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.
  • Wer überlegt, sucht auch Beweggründe, nicht zu dürfen.
  • Zum Hängen und zum Freien muss niemand Rat verleihen. Epigramme
  • Zu viel kann man wohl trinken, doch nie trinkt man genug.