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Bruyère, Jean de la

  • Am sichersten macht man Karriere, wenn man anderen den Eindruck vermittelt, es sei für sie von Nutzen, einem zu helfen.   
  • Anfang und Ende einer Liebe kündigen sich dadurch an, dass man sich scheut, mit dem anderen allein zu sein.   
  • Bescheidenheit ist die letzte Raffinesse der Eitelkeit.   
  • Das Leben ist eine Tragödie für die, die fühlen, und eine Komödie für die, die denken.   
  • Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden.   
  • Die äußersten Gegensätze berühren einander.
  • Die Zeit festigt die Freundschaft und schwächt die Liebe.   
  • Diejenigen, die ihre Zeit schlecht nutzen, beschweren sich als Erste über deren Kürze.
  • Ehrgeiz heißt die Leidenschaft, die alle anderen Leidenschaften im Zaum hält. gefunden von Benjamin Schulz   
  • Es ist schlimm, wenn man weder genug Verstand hat, um gut zu reden, noch genug Selbsterkenntnis, um zu schweigen. gefunden im tempus-Kalendarium 1999   
  • Für zwei einander ganz entgegengesetzte Dinge sind wir gleich sehr eingenommen: für die Gewohnheit und das Neue.   
  • Große Dinge setzen in Erstaunen, der kleinen wird man überdrüssig; durch die Gewohnheit werden wir mit beiden vertraut.   
  • Jemanden vergessen wollen heißt an ihn denken.   
  • Man kann es auf zweierlei Art zu etwas bringen: Durch eigenes Können oder durch die Dummheit der anderen.   
  • Man kommt in der Freundschaft nicht weit, wenn man nicht bereit ist, kleine Fehler zu verzeihen.
  • Nichts erfrischt unser Blut so sehr, wie wenn es uns gelungen ist, eine Dummheit zu vermeiden.
  • Wer seine Stunden besser zu nutzen versteht, behält noch Zeit übrig.
  • Wir stimmen den anderen nur zu, wenn wir eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen und uns empfinden.