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Bacon, Francis

  • Das Argument gleicht dem Schuss einer Armbrust - es ist gleichermaßen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.     
  • Das Benehmen eines Menschen sollte wie seine Kleidung sein, nicht steif und peinlich akkurat, sondern frei genug, um sich zu bewegen und sich zu bestätigen.
  • Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann.
  • Die Einsicht aber ist nicht trocknen Lichts, sondern vom Willen und den Affekten beeinflusst.   
  • Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.    
  • Ein kluger Mann wird sich mehr Gelegenheiten schaffen, als sich ihm bieten.   
  • Für eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dürftiger Ausgangspunkt.    
  • Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.    
  • Klug fragen ist die halbe Weisheit.   
  • Lesen macht Menschen vielseitig, Verhandeln geistesgegenwärtig, Schreiben genau.   
  • Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
  • Nichts macht den Menschen argwöhnischer, als wenig zu wissen.    
  • Reichtum ist wie Stallmist: Er nützt nur, wenn man ihn ausstreut.   
  • Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.    
  • Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.    
  • Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so dass es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.   
  • Wir können die Natur nur dadurch beherrschen, dass wir uns ihren Gesetzen unterwerfen.   
  • Wucher ist das sicherste Mittel zum Gewinn, obwohl eines der schlechtesten, da er nichts anderes bedeutet, als sein Brot zu essen 'im Schweiße des Angesichts eines anderen'.    
  • Zorn macht langweilige Menschen geistreich.   
  • Zuviel Zeit auf Studien zu verwenden ist Faulheit.